Wattsense: Übernahme durch Siemens schafft mehr Angebot

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Wattsense wurde von Siemens Smart Infrastructure übernommen. Das Hard- und Softwareunternehmen bietet ein innovatives Plug-and-Play-fähiges IoT-Managementsystem für kleine und mittelgroße Gebäude an. Somit kann das Siemens-Angebot an Gebäudeautomation erweitert werden. Wattsense bleibt dabei innerhalb von Siemens eigenständig.

Wattsense: IoT-Lösungen für mehr Gebäudetypen

Die führende IoT-Lösung von Wattsense kombiniert Interoperabilität und Einfachheit. Mit ihr ist es möglich auch das technische Management von kleinen und mittelgroßen Gebäuden zu optimieren. Ein Grundstock an Gebäudemanagementsystemtechnologie ist nicht nötig, um die Energiemanagementangebote einzuführen. Die Anforderungen von Gebäudefachleuten an Nachhaltigkeit und Effizienz werden ebenso erfüllt.

Einstiegshürden niedrig gehalten

Investitionskosten und Einstiegshürden werden von Wattsense niedrig gehalten. Dem Kunden stehen Anschlussmöglichkeiten für eine breite Palette an Geräten offen, hin zur IoT-Fähigkeit. Die Einbindung von Geräten mit mehreren Protokollen ist unproblematisch möglich. Nachdem sie mit der Cloud verbunden wurden, erfolgt der Betrieb im Software-as-a-Service-Modell (SaaS). Eine größere Anzahl an Immobilientypen können nun von den Vorteilen eines cloudbasierten IoT-Managementsystems für Gebäude profitieren. So werden diese z.B. auch für Büros, den Einzelhandel, Lagerhäuser sowie für Schulen zugänglich.

Siemens freut sich über die perfekte Ergänzung

Henning Sandfort, CEO Building Products bei Siemens Smart Infrastructure, erläutert: „Zusammen mit Wattsense wollen wir den Einsatz von IoT-Systemen in weiteren Gebäuden beschleunigen und mehr Menschen und Unternehmen die damit verbundenen Vorteile in den Bereichen Nachhaltigkeit, Komfort und Kosten ermöglichen.“ Und ergänzt: „Das SaaS-Geschäftsmodell und die innovativen Technologien von Wattsense sind eine perfekte Ergänzung unseres wachsenden digitalen Portfolios für unsere Kunden. Ich freue mich, das talentierte Team von Wattsense als Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu dürfen.“

Vorreiter bei der Digitalisierung von Infrastrukturen

Über 2,3 Millionen Geräte sind an die Cloud-Plattform von Siemens Smart Infrastructure angebunden. Das Unternehmen ein Vorreiter bei der Digitalisierung von Infrastrukturen. Mehr als 150 digitale Applikationen und Angebote hält das Produkt-Portfolio bereit. Ziel von Siemens: Im Digitalbereich sollen die Umsätze von heute 700 Millionen Euro auf 1,5 Milliarden Euro bis 2025 ca. verdoppelt werden.

Wattsense vergrößert Möglichkeiten am Markt

Die Übernahme von Wattsense eröffnet Kunden in der EU noch mehr Möglichkeiten, der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) nachzukommen. Diese schreibt Gebäuden des tertiären Sektors eine Ausstattung mit Steuer- und Automatisierungssystemen vor, ausgelegt auf die Reduzierung von CO2-Emissionen sowie die Verbesserung der Energieeffizienz. In 22 Ländern ist die innovative Lösung von Wattsense aktuell verfügbar.

„Das Engagement von Wattsense für die Senkung des Energiebedarfs und der Kohlendioxidemissionen im Gebäudesektor passt perfekt zur Vision von Siemens, Technologien zu entwickeln, die die Gesellschaft voranbringen“, nimmt Louis Vermorel, Gründer und CEO von Wattsense, Stellung. „Wir sind begeistert, Teil eines Unternehmens mit einer so reichen Tradition und innovativen Kultur zu werden und gleichzeitig die Reichweite sowie Wirkung unserer IoT-Lösung zu vergrößern“, fügt er hinzu.

Über Wattsense

Das französische Start-Up wurde 2017 gegründet und sitzt in Dardilly, in der Nähe von Lyon. Das Technologieunternehmen baut IT-Infrastruktur für das Immobilienmanagement. Seine Mission: Betrieb und Produktivität der Immobilie für den Betreiber zu verbessern sowie den Weg in eine kohlenstofffreie Zukunft für Gebäude zu ebnen. Zu den Kunden zählen Unternehmen jeder Größe, die mit der Soft- und Hardware von Wattsense befähigt werden, Anwendungen in ihren Einrichtungen bereitzustellen.

Über den Autor

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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