Volvo: Neue Standards beim autonomen Fahren

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Der schwedische Fahrzeughersteller Volvo stellte auf einer Pressekonferenz zusammen mit seinen Partnern, dem Software-Entwickler Zenseact und dem Lidar-Produzenten Luminar, sein neuestes Projekt vor. Das System namens Ride Pilot soll als ein Upgrade-Abonnement verstanden werden, mit dem man neue Standards beim autonomen Fahren setzen möchte.

Ride Pilot: autonomes Fahren für alle

Volvo hat sich mit seinen Kooperationspartnern nichts weniger als die Demokratisierung des autonomen Fahrens auf die Fahnen geschrieben. Die Sicherheit, Autonomie und die jeweils gewünschte Geschwindigkeit sind dabei Teil des ehrgeizigen Projekts. Möglich werden soll all das durch Ride Pilot, einem auf Lidar (Light Detection and ranging) beruhenden System. Dieses versetzt durch optische Abstands- und Geschwindigkeitsmessungen mittels Gps, Radar und Kameratechnik das Auto in die Lage zu sehen.

Schwedisch-amerikanische Erfolgskooperation

Auf Schwedens Straßen bereits erfolgreich getestet, soll es demnächst zur flächendeckenden Anwendung in Kalifornien kommen. Anschließend sind Expansionen in andere Segmente geplant. Mit Hilfe von Luminars Lidar-Sensoren sollen Fahrzeuge in die Lage versetzt werden, dreidimensionale Abbilder ihrer Umgebung erstellen zu können. Der Software-Produzent Zenseact ermöglicht mit seinen Innovationen die Stromversorgung für die autonomen Systeme, sowie die Entwicklung weiterer Sensoren. Kunden dieser Lösung kommen dabei in den Genuss völliger Wartungsfreiheit. Denn sämtliche Aktualisierungen des Ride Pilot erfolgen automatisiert über die Luft.

Neueste Technik für maximalen Komfort

Zur besseren Visualisierung installierte man das System im Concept Recharger, einem Elektro-SUV. Dabei wurde Iris Ladar, eine Schöpfung von Luminar in den Dachbereich des Autos verbaut. Blade, ebenfalls eine proprietäre Entwicklung besteht darüber hinaus über ein integriertes System aus bis zu vier Iris-Sensoren, die die Grundlage für die automatisierte Mobilität liefern sollen. Neben den vollständig Höhen verstellbaren Sitzen ist auch eine intelligente Hundeklappe Teil der Ausstattung. Das digitale Snapdragon Cockpit Infotainment Center von Qualcomm erhöht zudem den inneren Komfort für seine Kunden ebenso wie die aus der Ferne steuerbare Wärme mittels Google Assistant Funktion.

Volvos 100 Jahre Plan für das autonome Fahren

Auch wenn noch kein genauer Zeitpunkt für den Start dieser Entwicklung klar ist, für Volvo steht schon jetzt fest, dass damit Großes erreichbar sein wird. In ihrer 100 Jahre Vision geht das Unternehmen fest davon aus, dass seine Technologie für autonomes Fahren mindestens 100 Millionen Menschen das Leben retten wird. Auch 100 Billionen Stunden an besser nutzbarer Zeit auf Autobahnen werden hier prognostiziert. Möglich werden sollen diese kühnen Ankündigungen durch die verbesserte Luminar-Sicherheitsstruktur als zukünftigen Standard in vielen Fahrzeugen.

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