IoT-Plattform: Dient Stadtwerken zur Digitalisierung der Infrastruktur

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Die IoT-Plattform für Stadtwerke von items bietet eine Vielzahl an Anwendungsfällen. Dies reicht von einem Kurzschlussanzeiger im Niederspannungsnetz bis zu intelligenter Feuchtigkeitsüberwachung. Verschiedene Stadtwerke haben die Möglichkeiten bereits für sich entdeckt, darunter ENERVIE Südwestfalen sowie die Stadtwerke Krefeld. Letztere streben das Konzept einer Smart City an. Die Lösung ist dabei unabhängig von der Übertragungstechnik.

IoT-Plattform: Basis für individuelle Anwendungsfälle

Die IoT-Lösung von items ist zum einen unabhängig von der Übertragungstechnik. Zum anderen bietet sie einen Werkzeugkasten zur Integration von IoT-Geräten sowie eine produktive Schnittstelle für die Kernsysteme der Versorgungswirtschaft und die neuen Smart City Plattformen Fiware und Frost. Die Stadtwerkeplattform bildet somit eine Basis für individuelle interne Anwendungsfälle sowie den Aufbau von Dienstleistungen für und in den Kommunen und auch Regionen und Landkreise. Es sind sogar bereits Dienstleistungen von Stadtwerken für Stadtwerke realisiert worden.

Hilft Südwestfalen bei der Digitalisierung der Region

Die ENERVIE – Südwestfalen Energie und Wasser AG bedient sich der IoT-Plattform, um Daten für industrielle sowie städtische Use Cases zu übertragen und auszuwerten. Julia Peltzer, Referentin IoT und Datenmanagement bei ENERVIE sagt: „Durch die Zentralisierung der Daten auf der IoT-Plattform von items können wir noch weitere Potenziale innerhalb der Wertschöpfung datenbasierter Anwendungen bzw. Geschäftsmodelle abschöpfen.“

So trage die Lösung aktiv dazu bei, Daten besser zu erheben sowie zu verwalten und sie für die digitale Innovation im kommunalen und industriellen Bereich bereitzustellen. „So können wir die Digitalisierung in unserer Region vorantreiben“, schließt sie ab.

Sprungbrett zur Smart City

Die Stadtwerke Krefeld streben mit Hilfe der items-IoT-Plattform die Smart City an. Julian Deymann, Mitarbeiter in der Unternehmensentwicklung bei den Stadtwerken Krefeld, nimmt Stellung: „„Als Stadtwerke Krefeld entwickeln wir aktiv die Smart City.

So sind im Einsatzgebiet Krefeld bereits mehrere Use Cases entstanden, von der automatischen Messung des Grundwasserspiegels bis hin zur Messung der Füllstände von Altpapiercontainern, die eine intelligente Leerung ermöglicht. Die aggregierten Daten werden dank der IoT-Plattform nicht nur für einzelne Use Cases verwendet, sondern werden an zentraler Stelle gebündelt und stehen für die Entwicklung der Smart City bereit.“

IoT-Plattform: Gemeinsam gegen den Klimawandel

Items hat über 20 Jahre Erfahrung in der Energiewirtschaft. „Das nutzen wir mit den neuen Technologien für unsere Kunden und Gesellschafter, um Klimawandel und Energiewende gemeinsam zu meistern.“ so Alexander Sommer, Bereichsleiter Digitale Netze & Innovation bei items. Das Unternehmen ist bestrebt, durch granulare und digital erfasste Informationen aus den Infrastrukturen, einen stützenden Beitrag für die Branche zu leisten.

„Ob zur Analyse der Auslastung im Niederspannungsnetz oder granularer Temperatur- und Verbrauchsinformationen aus Wärmenetzen zur Erzeugungsoptimierung. Die Ansätze sind vielfältig, um Effizienzen zu heben“, ergänzt Sommer.

Synergieeffekte überzeugen

Auch bnNETZE, der Netzbetreiber der Badenova AG mit Sitz in Freiburg, hat sich – motiviert von den Synergieeffekten – für die IoT-Plattform entschieden. Paul Spies, Technologieverantwortlicher der bnNETZE, erklärt: „Aufgrund der stark veränderten Anforderungen an die Netzbetreiber sind erzeugte Synergieeffekte im Verbund sehr wichtig und zielführend. Durch die Nutzung des Netzwerks profitieren wir und können unsere Kosten für den Betrieb, für die Umsetzung von gesetzlichen Anforderungen und für den weiteren technologischen Wandel deutlich senken.“

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