Essence SmartCare: 5G IoT-Überwachung gegen den Pflegenotstand

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Mit Umbrella mPERS stellt Essence Smartcare eine 5G IoT-Lösung vor, welche älteren Menschen unterwegs oder in den eigenen vier Wänden zeitnahe Hilfe bei Stürzen verspricht.

Wachsender Personalmangel im Medizinsektor

Nicht erst seit der aktuellen Krise zeichnet sich, nach Experten, ein deutlicher Trend im medizinischen System ab. Eine größer werdende Anzahl älterer Menschen, die mit zunehmendem Alter auch mehr Gebrechen entwickelt, trifft auf eine abnehmende Zahl an versorgendem und pflegendem Personal. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen wird zur Erklärung dieses Phänomens die demographische Entwicklung in den Industrieländern herangezogen. Die Babyboomer Generationen finden seit Jahrzehnten keine Nachahmung in ihrem Geburtenverhalten. Immer öfter entscheiden sich Paare gegen Kinder, nicht zuletzt aus Kosten- und Karrieregründen. Aber auch die statistisch immer länger werdenden Bildungswege verhindern in den meisten Fälle eine bewusste Familienplanung. Die sich zunehmend verschlechternden Arbeitsbedingungen, die verhältnismäßig geringe Entlohnung und eine kaum vorhandene Anerkennung für die meist entbehrungsreiche Arbeit nicht nur in diesem Bereich schrecken auch potentiellen Nachwuchs häufig ab.

Telemedizin gegen den Fachkräftemangel

Dass dieser personale Notstand nicht nur auf das Pflegepersonal beschränkt bleibt, sieht man auch vor allem an Entwicklungen in meist ländlichen Gegenden. Infolge stark zurückgeschnittener Infrastrukturen, sinkt oft die Bereitschaft vieler Ärzte, sich dort anzusiedeln und Praxen zu eröffnen. Um diesem Umstand zu begegnen, wird seit einigen Jahren der Bereich der telemedizinischen Versorgung staatlich unterstützt und vorangetrieben. Für Menschen, die es nicht mehr schaffen das Haus für Arztbesuche zu verlassen oder denen schlicht beruflich die Zeit dafür fehlt, eröffnen sich im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung zunehmend neue Möglichkeiten. So nutzen schon heute immer mehr die Angebote der sogenannten Telemedizin. Patienten können rund um die Uhr Ärzte per Video oder Telefon kontaktieren, ihre Leiden schildern und sich bezüglich weiterer Therapiemöglichkeiten beraten lassen. Erleichtert wird das durch Entwicklungen wie die digitale Ausstellung und Übersendung von Rezepten und Krankmeldungen und dem Onlineversand von Medikamenten.

IoT für den Notfall

Schwieriger gestaltet sich dieser Trend jedoch im Bereich der Notfallversorgung. Was nutzen einem die neuesten digitalen Kommunikationsmittel, wenn sich diese infolge eines schweren Sturzes nicht eigenständig erreichen lassen? Wie soll Hilfe kontaktiert werden, wenn sich diese außerhalb der persönlichen Reichweite befindet? Für derartige Extremsituationen bildet sich seit geraumer Zeit ein Markt, der auf die ganzheitliche Überwachung gefährdeter Personen setzt. Hierbei sollen die Vorzüge der derzeit vielerorts stark beworbenen 5G IOT-Technik voll zum Einsatz kommen.

Echtzeit-Überwachung als Patientenschutz

Einer der Vorteile des bald flächendeckenden 5G-Standards ist seine geringe Latenz, welche Echtzeitfunktonen ermöglicht. In diesen Fällen kann das bedeuten, dass Ärzte oder Pfleger in der Lage sind, auf Krisensituationen ihrer Patienten jederzeit kurzfristig reagieren und schnelle Hilfe leisten zu können. Verbessert wird diese Leistung durch die Verbindung von 5G mit dem Internet der Dinge (IoT). Geräte, die Umgebungsfaktoren ebenso detailgetreu wie zeitnah erfassen und abbilden können, wie menschliche Funktionswerte ermöglichen viel bessere Lageanalysen als bisher.

Essence SmartCare: Die schnelle Hilfe

Das Telecare-Unternehmen Essence SmartCare hat genau für solche Zwecke eine Lösung entwickelt, die Menschen vor größeren Schäden bewahren soll. So können beispielsweise gefährdete Rentner dass Umbrella mPERS-Gerät der Firma bequem am Gürtel oder als Schlüsselanhänger tragen und so jederzeit Pflegediensten ihren Standort mitteilen. Dieses ist mit einer IoT-Cloud verbunden, welches die in Echtzeit generierten Daten auswertet und überwacht. Mittels GPS und Innenraumsensoren sind Stürze auf den Boden schnell zu erkennen, lösen sie doch sofortige Alarme bei den zuständigen Diensten aus. Darüber hinaus beinhaltet das Produkt eine 5G-Freisprecheinrichtung, die es auch eingeschränkten Personen ermöglicht Hilfe anzufordern. Die dabei verbaute Technologie besticht zudem durch ihre Wasserbeständigkeit, ihre Umweltverträglichkeit und ihre Energieeffizienz. Das Endgerät wird durch den Ladestandard Qi stetig drahtlos aufgeladen, was vergesslichen Menschen zugutekommen dürfte.

Über den Autor

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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