Vodafone: KI reduziert Energieverbrauch für Raumklima um 23 Prozent

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Vodafone setzt als Teil seine Nachhaltigkeitsstrategie auf eine KI-basierte Technologie. Dadurch konnte der Energieverbrauch in Düsseldorf für Raumklima im Headquarter um ganze 23 Prozent verringert werden. Möglich ist das durch eine smarte Vernetzung sowie den Einsatz künstlicher Intelligenz.

Weniger Schadstoffe und ein geringerer Energieverbrauch

Bürogebäude machen einen Großteil der CO2-Emmissionen in Deutschland aus. Genauer fallen etwa 30 Prozent der Schadstoffe, also 120 Millionen Tonnen, auf Bürogebäude zurück. Das bedeutet, dass auch der Arbeitsplatz deutlich nachhaltiger gestaltet werden muss, um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Natürlich soll der Arbeitsplatz im Büro trotz Nachhaltigkeit eine komfortable und sichere Umgebung für Angestellte sein. Hier kommt die KI ins Spiel.

KI-Technologien für nachhaltige Bürogebäude

Vodafone setzt auf KI-Technologien, die den Gebäudebetrieb gleichzeitig komfortabler und nachhaltiger gestalten sollen. Das Wohlfühlklima entsteht durch eine smarte Vernetzung und künstliche Intelligenzen. Das Ergebnis der neuen Strategie von Vodafone zeigt, dass eine Verringerung des CO2-Ausstoßes für Raumklima im Headquarter in Düsseldorf um ganze 23 Prozent möglich ist. Für dieses Projekt hat Vodafone eng mit dem Green-Tech-Unternehmen Recogizer zusammengearbeitet. Die selbstlernende und energiesparende Regelung des Unternehmens steuert bereits seit Mai 2020 den Betrieb der Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Das System greift auf Daten wie Wetterprognosen, Nutzungssituation und Belegung des Gebäudekomplexes zurück und regelt die Anlagen entsprechend automatisch. So wurden am Vodafone Campus bereits ganze 5,5 Gigawattstunden eingespart. Zum Vergleich: 5,5 Gigawattstunden entsprechen dem Energieverbrauch pro Jahr von mehr als 300 Haushalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass so die Raumtemperatur im Bürogebäude bei konstanten, angenehmen 23 °C liegt. So heizt sich das Gebäude im Sommer nicht zu sehr auf und muss nicht mittels stark eingestellter Klimaanlage runtergekühlt werden. Auch bei geringer Belegung des Bürokomplexes müssen die Räume stets ein optimales Klima aufweisen.

KI-Technologien für mehr Nachhaltigkeit deutschlandweit

Vodafone nutzt die IoT-Vernetzung mit dem Green-Tech-Unternehmen Recogizer in ganz Deutschland. In den Betriebskantinen in Düsseldorf, München und Ratingen kommt die KI-Technologie zum Einsatz und hat hier schon für eine Einsparung von zusätzlichen 121 Tonnen CO2 pro Jahr gespart. Die bedarfsgerechte Lüftungstechnologie sorgt dafür, dass bis zu 30 Prozent weniger Luft geheizt oder gekühlt werden muss. Dadurch kann der Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Zusätzlich kooperiert Vodafone an vielen Niederlassungen mit Start-ups aus der Green-Tech-Szene, um die Effizienz der Bürogebäude noch weiter zu steigern. Hier kommen beispielsweise KI-Technologien zum Einsatz, die mittels Zeit-, Bewegungs- und Lichtsensoren den Stromverbrauch reduzieren. So können Beleuchtung und Heizgeräte nach Bedarf gesteuert werden. Vodafone reduziert nicht nur an seinen eigenen Standorten den CO2-Fußabdruck. Auch andere Unternehmen können von der KI profitieren. Der Einsatz smarter Technologien kommt auch Kunden aus der Wohnungswirtschaft zugute. Vodafone und das Green-Tech-Start-up ENER-IQ bieten eine intelligente Lösung für den Heizungskeller. Die KI-basierte Software reduziert nicht nur die Heizkosten, sondern auch die durch das Heizen produzierten Schadstoffe um bis zu 50 Prozent. Das ist Teil des Vodafone Gebäudemanagement-Systems GK4.0.

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