Smart Meter: IoT gegen chronische Erkrankungen

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Der amerikanische Mobilfunkanbieter AT & T kooperiert mit dem RPM-Unternehmen Smart Meter, um kundenfreundliche IoT-Lösungen zur Überwachung chronischer Erkrankungen, wie Bluthochdruck und Diabetes anbieten zu können.

Volkskrankheit Diabetes und Bluthochdruck

Zivilisationsbedingte Erkrankungen des Stoffwechselsystems entwickeln sich immer mehr zu den führenden Todesursachen in den USA. Auf Platz zwei befindet sich bereits die Hypertonie (Bluthochdruck), auf Platz sieben Diabetes. Problematisch sind dabei vor allem ihre Folgeerscheinungen in Form von Herzschädigungen und Schlaganfällen. Hauptgrund für die hohen Todesraten unter diesen Leiden ist vor allem der Zeitfaktor. Erhalten akut gefährdete Personen nicht innerhalb kürzester Zeit schnelle und kompetente Hilfe, ist ihnen meist danach kaum noch zu helfen. Abhilfe könnte da die Internet der Dinge-Technologie (IoT) bringen.

Bluetooth-Messungen: umständlich und ungenau

Bisherige Lösungen hatten vor allem das Problem ihrer Umständlichkeit. Meist mussten bei Bluetooth fähigen RPM-Geräten zusätzliche Software aufgespielt werden. Die dann generierten Daten erforderten anschließend ihre Kopplung mit weiteren Endgeräten, um sie an die betreuenden Dienstleister und Ärzte übermittelt zu können. Die damit einhergehende technische Komplexität schreckte viel Nutzer von einer weiteren Nutzung ab und erhöhte somit die Fehleranfälligkeit. Mit dem Ausbau des Mobilfunknetzes, der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und dem Voranschreiten des IoT lassen sich diese Dienste heute weitaus nutzerfreundlicher gestalten. Meist fallen den Kunden die steten Messungen und ihre Übermittlungen gar nicht mehr auf.

Smart Meter: IoT für mehr Sicherheit

Smart Meter, ein Daten- und Technologieunternehmen entwickelt für verschiedene Gesundheitsbranchen Remote Patient Monitoring (RPM)-Lösungen, mit denen eine bessere Kontrolle gefährdeter Patienten als bisher möglich ist. Zu seinem Portfolio gehören u.a IGlucose, ein vernetztes Gerät zur Überwachung von Menschen, die an Diabetes erkrankt sind. IBloodPressure hilft Ärzten und Bluthochdruckpatienten die Werte im Auge zu behalten. Mit Iscale lässt sich das Körpergewicht vernetzt beobachten. Und IpulseOx misst die Sauerstoffsättigung im Blut.

Mobilfunk-IoT besser als konventionelle Lösungen

Dem Unternehmen zufolge verbessert eine lückenlose und durch mobilfunkgestützte Erfassung die Gesundheit von Herz Kreislauf-Erkrankten um bis zu 88 Prozent, die von Diabetikern um 84 Prozent. Möglich wird das durch den hohen Grad an Vernetzung der Analysegeräte und ihre vergleichsweise einfache Nutzung. Gerade letzter Punkt scheint ausschlaggebend für den Erfolg der Technik zu sein. Je weniger Aufwand Patienten betreiben müssen, um die Messfunktionen in ihren Alltag zu integrieren und je stärker diese an bereits etablierte Nutzungen anknüpften, umso steter ihr Einsatz. Und gerade diese Kontinuität ist entscheidend, wenn es um zeitnahe Hilfe in Notfallsituation geht.

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